Digitale Sammlungen: Museum – Forschung – Vermittlung*

Die Veranstaltung dient einem interdisziplinären Austausch zu digitalen Kunstsammlungen. Eingeladen sind Mitarbeitende von Museen, Studierende, Doktorierende und Forschende aus den Bereichen Kunstgeschichte, Digital Humanities, Informatik, Mediendesign sowie weiteren kulturellen Studien- und Berufsfeldern, um Themen in diesen Schwerpunkten zu diskutieren:

Digitale Sammlungen aus Museumssicht:
Daten erfassen, bereitstellen, verwenden, präsentieren.
Digitale Sammlungen aus Forschungssicht:
Daten nachnutzen, anreichern, publizieren.
Digitale Sammlungen aus Vermittlungssicht:
Daten verwenden, Inhalte kommunizieren, Wissen vermitteln.

Vielversprechende Anwendungen mit kunsthistorischen Daten entstehen, wenn unterschiedliche Fähigkeiten zur konzeptuellen Erarbeitung, Nutzung und Entwicklung solcher Tools zusammenkommen. Deshalb soll – mit einem Fokus auf die Schweiz und gerne darüber hinaus – ein Dialog zwischen unterschiedlichen Interessensgruppen ermöglicht werden, die sich den Herausforderungen der digitalen Transformation stellen, mit Datenbanken und digitalen Objekten arbeiten und sich für neue Formen der Repräsentation von Kunst in digitalen Umgebungen und der Vermittlung von Inhalten an ein Publikum interessieren.

Ziel neben einer Vernetzung ist, gegenseitige Bedürfnisse beim digitalen Erfassen von Werken und bei der Nutzung von digitalen Quellen in der Forschung und Vermittlung zu artikulieren, indem eine Diskussion angeregt wird, aus der heraus Inspirationen für künftige institutionsübergreifende Kooperationen und Projekte hervorgehen. Anstelle eines umfangreichen Vortragsprogramms bietet die Veranstaltung eine Plattform für den direkten Austausch aller Teilnehmenden untereinander über Erfahrungen, offene Fragen und Herausforderungen im Umgang mit digitaler Technologie.

Input von
Sarah Kenderdine, Laboratory for Experimental Museology (eM+), EPFL, Lausanne
Input von Swiss Art Research Infrastructure (SARI), Universität Zürich
Diskussion Alle Teilnehmenden in Gruppen zu Themen nach Bedarf

* Durchführung je nach pandemischer Lage am Freitag ganztags vor Ort/hybrid oder aufgeteilt auf den Donnerstag- und Freitagnachmittag nur online über Zoom.

Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit den Digital Humanities der Universität Bern, Sonja Gasser, dem SIKART Lexikon zur Kunst in der Schweiz, SIK-ISEA, Angelica Tschachtli, und dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern durchgeführt.

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