Crowdsourcing und Citizen Science: Der Einbezug der Öffentlichkeit für geisteswissenschaftliche Forschung

Prof. Dr. Tobias Hodel und Christa Schneider

Zur Beobachtung von Tieren oder Gewässern werden seit einiger Zeit Freiwillige rekrutiert und mit Hilfe digitaler Methoden zum Mitmachen angeleitet. Auch in den Geisteswissenschaften werden die Methoden des Crowdsourcing und des Citizen Science genutzt, um Daten zu generieren oder Inputs von Freiwilligen zu erhalten. Die Veranstaltung versucht eine Auslegeordnung, um die Möglichkeiten des Einbezugs von Freiwilligen auszutesten und Probleme zu antizipieren. Dabei gilt es unterschiedliche Ansätze zu erproben und kritisch zu reflektieren, was Freiwilligkeit in den jeweiligen Kontexten bedeutet und wie verantwortungsvoll mit Daten umgegangen werden kann. Von gamification über Transkribentinnen bis zur Mensch-Maschine Interaktion werden wir unterschiedliche Formen des Einbezugs untersuchen und einordnen. Die Nachhaltigkeit der erzeugten Daten und Wissensformen wird dabei immer mitgedacht.

Informationen

Kolloquium

Montag, 10.15 - 12.00

Ort noch unklar

Learning outcomes

Die Studierenden:

  • ...kennen Konzepte zum Einbezug von Freiwilligen
  • ...können Vor- und Nachteile sowie ethische Probleme von Projekten analysieren
  • ...setzen sich intensiv mit einem Projekt auseinander und können dieses präsentieren

Leitungsnachweis

3 ECTS (ungraded): Als Leistungsnachweis wird die Moderation einer Sitzung übernommen, wobei ein Ansatz/ein Projekt vorgstellt wird